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Schluss mit Lustig!!!

finanz kriseFür uns hat die Finanzkrise nicht erst im zweiten Halbjahr 2008 begonnen. Das finanzielle Desaster ist für viele Menschen bereits seit mehreren Jahrzehnten alltägliche Realität. Der einzige Unterschied heute, ist die Tatsache, dass diesmal auch die Oberschicht um ihren Wohlstand fürchten muss. Allein um ihren Wohlstand und den Erhalt des Staates zu sichern, wurde das ach so großzügige Kunjunkturpaket 2 aus dem Ärmel gezogen und zeitgleich mehr als 100 Mrd. Euro für angeschlagene Banken und Konzerne bereitgestellt.

Dabei sind es gerade jene Banken, die auf Grund von Geldgier und Missmenagement die aktuelle Finanzkrise auslösten. Selbst, wenn die Maßnahmen greifen sollten, dienen sie allein zur ökonomischen Gesundung von Staat und Großunternehmen.

Später müssen die entstandenen Schulden wieder getilgt werden. Wie immer werden wir, die bereits zu wenig zum Leben und zu viel zum sterben haben, die Zeche zahlen müssen. Es ist leider nicht das erste Mal, dass wir ihren Karren aus dem Dreck ziehen sollen. Der Dank dafür ist Kurzarbeit, Niedriglöhne, Renten- kürzung, Hartz 4 und weitere Schweinerein, die den Politikern und Chefs zukünftig noch einfallen werden. Mit anderen Worten: sobald deren Krise beendet ist, fängt unsere erst richtig an! Damit ist jetzt Schluss! Es ist an der Zeit diesen Unfug zu beenden. Lasst sie doch ihren Scheiß selber fressen.

Wir müssen selber sehen wo wir bleiben, also lasst uns organisieren, für ein selbstbestimmtes Leben und eine Welt ohne Klassenunterschiede, Geschlechtertrennung, Rassismus und Zerstörung der Natur. Damit meinen wir jedoch nicht den Gang zur Wahlurne, wo wir den nächsten Ausbeuter wählen, der das blaue vom Himmel verspricht. Oder den Gewerkschaftsbossen glauben zu schenken, die nur ihre Eigenen und die Interessen der Herschenden vertreten. Lasst uns statt dessen soziale Generalstreiks organisieren und die Konzerne und Fabriken besetzen. Produzieren wir nach unseren Bedürfnissen und unter unseren selbstgewählten Arbeitsbedingungen für die Interessen der Allgemeinheit, denn wir wissen selber am besten, was gut für uns ist!

Nie wieder Lohnsklaverei und Klassensysteme!
Nie wieder Gewaltherrschaft des Staates!
Für eine solidarische und freie Gesellschaft!

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Dies ist nur ein kurzer Flyer, um euch in die Ideen, die wir, die AG Solidarität von Unten, haben, einzuführen und über unsere Ziele aufzuklären. Wir wollen eine bessere Welt ohne den ganzen Stress und der Frustrationen, denen wir im Kampf um so einfache Dinge wie einem Platz zum Leben ausgesetzt sind.

Eine bessere Welt is möglich! Eine Weltordnung in der die Gier durch den Respekt der Menschenwürde ersetzt wird. In der wir unserer Erde gemeinsam verantwortungsvoll nutzen, statt sie auszubeuten und zu verkaufen.

Im Kampf,
eure AG Solidarität von Unten