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Pfoten weg von unserer Bude

Wir stehen heute hier auf der Straße, um gegen die Mieterhöhungen und Räumungen zu protestieren, denn diese betreffen viele von uns direkt.

Wir müssen erkennen, dass dies ein genereller Trend ist, der vor allem ArbeiterInnen und Arme weltweit betrifft.

Es ist nur eine von vielen Möglichkeiten für die besitzende, reiche Klasse mehr Geld durch uns zu verdienen.

Beim näherem Betrachten, der Situation fallen Unstimmigkeiten auf.

Die Häuser wurden von ArbeiterInnen gebaut, doch so viele von uns haben Probleme, das Geld zu bezahlen, das die Eigentümer von uns wollen, um darin zu leben.

Obwohl die Häuser vor viele Jahren gebaut wurden und die Baukosten schon lange wieder eingenommen wurden, müssen wir weiter für unsere Miete blechen. Die Eigentümer saugen immer noch Geld aus uns heraus – und jetzt wollen sie noch mehr!

Während unseres Kampfes, sollten wir eine Sache nicht vergessen. Diese Demo wird uns nicht viel bringen. Demonstrationen sind von den Herrschenden viel zu leicht zu ignorieren. Was wirklich wichtig ist, ist die Gründung von kämpfenden Kiez-Organisationen, in denen alle Entscheidungen direkt-demokratisch in Vollversammlungen getroffen werden.

Diese Organisationen müssen unabhängig von politischen Parteien bleiben und Direkte Aktionen ausüben – Aktionen, in denen wir die Herrschenden nicht darum bitten „nett“ zu sein, denn sie haben nicht das Interesse uns gegenüber nett zu sein, sondern stattdessen unsere Probleme selber und direkt zu ändern. Direkte Aktionen können zum Beispiel Miet-Streiks sein. Auch solidarische Blockaden vor den Häusern die von Räumungen bedroht sind, können Räumungen verhindern.

Wir dürfen auch nicht den Fehler machen zu denken, die Polizei wäre auf unserer Seite – sie sind es nicht! Sie sind von den Herrschenden bezahlt, um uns unten und die Reichen oben zu halten und sie vor uns zu schützen.

Doch es gibt noch eine Lösung für die andauernde Probleme.

Durch gewählte Räte, die jederzeit von der Vollversammlung wieder rückrufbar sind, können wir unsere Kämpfe mit allen anderen (ArbeiterInnenklassen-) Organisationen in Berlin koordinieren.

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Dies ist nur ein kurzer Flyer, um euch in die Ideen, die wir, die AG Solidarität von Unten, haben, einzuführen und über unsere Ziele aufzuklären. Wir wollen eine bessere Welt ohne den ganzen Stress und der Frustrationen, denen wir im Kampf um so einfache Dinge wie einem Platz zum Leben ausgesetzt sind.

Wir wollen eine Welt, in der solche Dinge für alle garantiert sind - und zwar umsonst!

Im Kampf,
eure AG Solidarität von Unten