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Anarchismus: Ein Dokumentarfilm

Anarchismus: Ein Dokumentarfilm

Liebe Anarchisten und Anarchistinnen!

Unserem besten Wissen zu Folge gibt es noch keine umfassende Dokumentation über Anarchismus.

Von den oft sehr alten Filmen zu anarchistischen Themen, die verfügbar sind, sind die meisten entweder falsche Darstellungen des Anarchismus (z.B. der pro anarcho-kapitalistische Film "Anarchismus in Amerika" von 1981), auf spezifische Momente der anarchistischen Geschichte bezogen ("Living Utopia", "The Angry Brigade", "Lucio the Anarchist", etc), oder sind sehr breit und thematisieren die neuen sozialen Bewegungen / Antiglobalisierungsbewegung ("Fourth World War").

Ein derartiger Mangel ist bedauerlich, denn wir glauben, dass jetzt, mehr denn je, eine breite, leicht zugängliche, einführende Dokumention über Anarchismus von unschätzbarem Wert für diejenigen von uns wäre, die die Geschichte, Ideen und Versprechen unserer vielfältigen Bewegung mit einem allgemeinen Publikum teilen möchten.

Statt uns jedoch zu beklagen, machen wir uns selbst an die Arbeit!

Im Zeitraum des nächsten Jahres, wollen wir einen ansprechenden, unterhaltsamen, relativ allgemeinen Film erstellen, der - mit Hilfe von Interviews mit prominenten Anarchisten und Anarchistinnen, Archivmaterial, Erzählung, Fußgängerbefragungen und erklärenden Animationen - einen historischen Überblick zum Anarchismus gibt, eine Erläuterung der Grundprinzipien (anti-autoritär, anti-kapitalistisch, gegenseitige Hilfe ... ihr wisst, was wir meinen!) und eine Erkundung aller gegensätzlichen, aber letztlich komplementären Ansichten zeitgenössischer AnarchistInnen aus aller Welt aufzeigt.

Wir wollen auch eine Botschaft realistischer Hoffnung liefern und einen Aufruf zum Handeln in einer Zeit sozialer und ökologischer Krisen.

Da wir selbst seit vielen Jahren AnarchistInnen sind, wissen wir wie wichtig eine unterstützende Gemeinde ist, um sicherzustellen, dass es unserem Projekt, sowohl den zeitgenössischen als auch den historischen Anarchismus fair darzustellen, gelingt und nicht persönlichen Voreingenommenheiten oder Vorurteilen zum Opfer fällt. Wir werden daher offen und ehrlich mit der anarchistischen Gemeinde über unsere Fortschritte und grundlegende Vision kommunizieren .

Mehr dringend jedoch erkennen wir die Wichtigkeit der gegenseitigen Hilfe und deshalb, obwohl wir es durch kapitalistischen Kanäle einholen, bitten wir euch um eine bescheidene Spende (durch http://www.indiegogo.com/Anarchism-A-Documentary) . Diese werden uns mit unseren sparsamen Reise-, Essens- und Aufenthaltskosten helfen, sowie mit den Bearbeitungskosten nach Filmende (Schnitt, Technik, Ton etc). Diejenigen, die uns nicht finanziell helfen können, können uns gerne Sofas für die Nacht anbieten. Gmeinsame Abendessen und gute Gesellschaft ist zudem wichtig für die Vollendung dieses ehrgeizigen Projekts und wenn ihr uns Musik zum Soundtrack spenden wollt, werden wir euch ewig dankbar sein :-)

Wir freuen uns auf eure Teilnahme, eure Anregungen und konstruktive Kritik. Wir versprechen, diese gegeneinander abzuwägen, solange ihr versprecht, uns nicht eine Torte ins Gesicht zu werfen, wenn wir in einigen Fällen respektvoll widersprechen.

In Liebe und Hoffnung,
Steffi, Aragorn und Freunde

PS: Unsere Facebook Seite ist hier.
Sehe auch: http://www.indiegogo.com/Anarchism-A-Documentary

Beide Seiten entalten eine „Häufig gestellte Fragen“ Sektion, falls ihr noch weitere Fragen habt.

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